SEB Immobilienfonds: Anleger fordern Schadenersatz
Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 21:29 Uhr

„Solide, erfolgreich, beständig – diese Attribute haben den bewährten SEB Immoinvest in den vergangenen Jahren geprägt.“ Das schreibt SEB-Fondschefin Barbara Knoflach allen Ernstes per 30. März 2012 über den von ihr verantworteten Immobilienfonds. „Ein größeres Maß an Ignoranz“ kann sich Rechtsanwalt Joachim Schweiger schwer vorstellen. Er vertritt einige Geschädigte des Fonds.

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Debi-Select: sechs Monate Frist
Sonntag, den 22. April 2012 um 20:18 Uhr

Die Tagesordnung für die Versammlungen der Gesellschafter der drei Debi-Select-Fonds am 21. und 22. April ist lang. Zehn Punkte wollen abgearbeitet werden. Neu-Geschäftsführer Werner Klumpe gibt sich alle Mühe, die Gesellschafter zu beruhigen und das Desaster zu klären, das Debi-Manager Josef Geltinger angerichtet hat. Einstweilen kann Klumpe nur einen ersten Überblick über die verschachtelten Verhältnisse geben. Im Frühjahr 2012 werden nun die Geschäftsberichte für 2010 vorgelegt. „Da drängt sich die Frage auf, was Fondsmanager Geltinger in der Zwischenzeit gemacht hat“, fragt Rechtsanwalt Klaus Dittke aus Düsseldorf: „Wir erwarten jetzt einen Geschäftsbericht für 2011 und Planrechnungen für 2012 und die Folgejahre.“ Dittke und die Kanzlei DSKP.de vertreten Debi-Select-Gesellschafter: „Wir geben dem Kollegen Klumpe jetzt sechs Monate Zeit, um die Dinge vollständig zu bewerten und entscheidungsreif zu machen“, sagt Anwalt Dittke: „Die Verantwortung für das Desaster muss klar herausgearbeitet werden. Die weitere Arbeit der Verwaltung muss von einem Beirat sachgerecht, streng und transparent überwacht werden. Insoweit wollen uns mit unseren Kapazitäten für die drei Fondsgesellschaften und deren Gesellschafter einbringen.“

Düsseldorf, 20. 04.2012
Klaus Dittke, Rechtsanwalt für Kapitalanlegerrecht

 
BCI-Geschädigte melden sich bei DSKP.de
Dienstag, den 03. April 2012 um 21:25 Uhr

Die Ermittlungen wegen des vermuteten Schneeballsystems der BCI, der Business Capital Investors, laufen auf vollen Touren. 13 Mio. € sind inzwischen auf Schweizer Treuhandkonten sichergestellt worden. „Sobald die Schweizer Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche beendet haben wird und die dort liegenden Gelder freigibt, können wir unsere Maßnahmen ansetzen“, erklärt Rechtsanwalt Joachim Schweiger von der Kanzlei DSKP.de in Düsseldorf: „Wir stehen mit Kollegen in der Schweiz und in anderen Ländern in Kontakt, um das Geld unserer Mandanten zu sichern.“ 

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Debi-Select-Fonds: Anwälte prüfen Liquidation oder Fortbestand
Mittwoch, den 28. März 2012 um 20:06 Uhr

„Liquidation“, so lautet einer der vielen Tagesordnungspunkte für die Versammlungen  der Debi-Select-Gesellschafter. Die Versammlungen sollen am Wochenende mit dem 21. und 22. April 2012 in Essenbach im Landkreis Landshut stattfinden. Alternativ soll dort auch über die Fortführung der Debi-Select-Fonds diskutiert werden. Die Kanzlei Klumpe, Schroeder + Partner ist von der Fondsverwaltung beauftragt, den Status Quo zu dokumentieren und in den drei Versammlungen der Fonds, DebiSelect classic, DebiSelect classic 2 und DebiSelect flex, zur Diskussion zu stellen. Die Leistungen der Kanzlei Klumpe werden aus Geldern der Fonds bezahlt.

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DEIKON: Gläubiger müssen jetzt besonders aufpassen
Dienstag, den 27. März 2012 um 20:23 Uhr

Bei der Deikon GmbH haben sich offenbar Interessenten gemeldet, die neues Geld in den momentan überschuldeten Einkaufsmarkt-Vermieter einbringen wollen; vermutlich nachdem die Gläubiger der drei DEIKON-Hypothekenanleihen (früher Boetzelen) in den befürchtete Kapitalschnitt gezwungen wurden. Einstweilen wurden die anstehenden neuerlichen Versammlungen der Anleihegläubiger noch nicht angesetzt. Die Gläubiger haben nun noch etwas Zeit, sich zu überlegen, wie sie verhindern wollen, sich aus dem offensichtlich substanzstarken, aber momentan liquiditätsarmen Unternehmen herausdrängen zu lassen. Die Kredit gebenden Banken machen im Hintergrund Druck. Wegen der ablaufenden Mietverträge (durchschnittlich in acht Jahren) reduzieren Gutachter die Bewertungsfaktoren. Mieter wollen ihre Gebäude ergänzt und erweitert haben. Dafür fehlt aktuell das Geld, obwohl im Gegenzug Verlängerungen der Mietverträge und wieder bessere Bewertungen möglich sind. Es gibt also Handlungsbedarf und Chancen. „Wir werden nicht zusehen, wie die Anleihengläubiger wehrlos zur Schlachtbank geführt werden“, meint Klaus Dittke von der Kanzlei DSKP.de in Düsseldorf: „Die Gläubiger leisten bereits jetzt massiv Zinsverzicht. Dafür erwarten sie, angemessen an einem Zukunftskonzept beteiligt zu werden.“

Düsseldorf, 26.03.2012 
Klaus Dittke, Rechtsanwalt für Kapitalanlegerrecht

 
BCI-Anleger sollten sich dringend melden
Montag, den 19. März 2012 um 21:41 Uhr

Die Ermittlungen gegen die Hintermänner und Drahtzieher der Business Capital Investors Corporation (BCI) laufen auf Hochtouren. Wichtig ist, dass sich alle Anleger als Geschädigte bei der zuständigen Staatsanwaltschaft bzw. beim LKA in Düsseldorf melden und dort ihre Einzahlungen auf Konten der BCI beziffern. Wichtig für die weiteren Ermittlungen und die Schadenswiedergutmachung ist dann auch die Feststellung des Zahlungsflusses, unter anderem also, wohin gezahlt worden ist.

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SIAG-Schaaf-Insolvenz: Anleihegläubiger wollen Schaden vom Vorstand ersetzt bekommen
Samstag, den 17. März 2012 um 21:05 Uhr

„Das müssen sich Anleger nicht gefallen lassen“, meint Anwalt Klaus Dittke: Die 9%-Anleihe der SIAG Schaaf AG aus Juli 2011 ist gerade in die Insolvenz gefallen. SIAG hat sich am 15.03.2012 für insolvent erklärt. Der Antrag wird am 19.03.2012 bei Gericht eingereicht. Dabei hatte die Familien AG aus der Nähe von Koblenz erst am 01.02.2012 gemeldet, dass „noch in den letzten Zügen des vergangenen Jahres ein Großauftrag hereingenommen werden konnte.“ „Zu diesem Zeitpunkt muss die SIAG Schaf AG bereits in den letzten Zügen gelegen haben“, vermutet Anwalt Dittke von der Kanzlei DSKP.de in Düsseldorf: „Dass ein Unternehmenssprecher noch am 23.02.2012 von erheblichen Reserven wissen wollte, so dass der Bestand des Unternehmens nicht gefährdet sei, mutet mehr als gezielte Täuschung an, denn als verantwortungsbewusste Information.“ Vier Tage nach dieser beschönigenden Information, am 27.02.2012, stürzte die Anleihe des nach eigenem Bekunden führenden Technologiezulieferers für die Windkraftbranche dann von 97 auf 57% ab. Offenbar haben Insider da schon nichts mehr auf die Hurra-Meldung gegeben.

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Ärger mit dem Verwalter Deutsche Bank: Eurorenta-Anleger fordern Schadenersatz
Samstag, den 17. März 2012 um 21:01 Uhr

Große Enttäuschungen erleben Anleger derzeit mit dem DWS Eurorenta. Der Anteilwert des Flaggschiff-Fonds der Deutschen Bank notiert im März 2012 so niedrig wie vor 15 Jahren. Im Vergleich zum Höchststand des Jahres 2006 haben viele Tausende Anleger inzwischen mehr als 10% ihrer Werte verloren. „Das ist nicht hinnehmbar für einen Fonds, für den der Verwalter DWS allenfalls geringe Bonitätsrisiken einräumt“, merkt Klaus Dittke, Rechtsanwalt für Kapitalanlegerrecht aus Düsseldorf, an.

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Fundus-Fonds 34: Heiligendamm fordert die Anleger
Donnerstag, den 01. März 2012 um 17:53 Uhr

Die Insolvenz des Fundus-Fonds 34 verunsichert fast 2.000 Anleger. Sie haben vor mehr als zehn Jahren insgesamt 250 Mio. Mark als Kommanditkapital in die Fonds KG, Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co KG, eingezahlt. Einschließlich Hypotheken wurden reichlich 400 Mio. Mark in die Erneuerung des legendären Grandhotels Heiligendamm an der Ostsee investiert. Per Ende 2010 valutierten Hypothek und sonstige Schulden noch mit knapp 30 Mio. €. Die Zahlen per Ende 2011 hat Funds noch nicht veröffentlicht. Weil Zins und Tilgungen nun nicht mehr bezahlt werden können, hat Fonds-Initiator Anno August Jagdfeld den Fonds in die Insolvenz geschickt. Die Fundus-Gruppe verwaltet nicht nur den Fonds. Funds-Chef Jagdfeld verantwortet gleichzeitig auch den Hotelbetrieb in Heiligendamm.

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